1. Medikamentöse Schmerztherapie
Gezielte Gabe von schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten reduziert akute Beschwerden und verhindert Schonhaltungen, die zu weiteren Muskelverspannungen führen.
Ein Bandscheibenvorfall gehört zu den häufigsten Ursachen für starke Rücken- und Beinschmerzen. In Deutschland werden jährlich über 250.000 Operationen durchgeführt – jedoch ist ein Großteil dieser Eingriffe nicht notwendig.
In vielen Fällen führenzu ebenso guten, oft sogar besseren Ergebnissen als eine sofortige Operation.
Ein Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) kann auftreten im Bereich von Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule. Besonders häufig betroffen ist die Lendenwirbelsäule.
Typische Beschwerden sind:
Wichtig:Ein Bandscheibenvorfall ist nicht gleichzusetzen mit einem Hexenschuss. Neurologische Auffälligkeiten (z. B. Fußheberschwäche, Gefühlsverlust) müssen immer ärztlich abgeklärt werden.
Unser Ziel ist es, eine Operation möglichst zu vermeiden. Die Therapie richtet sich nach Schmerzintensität, Nervenbeteiligung und funktionellen Einschränkungen.
Gezielte Gabe von schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten reduziert akute Beschwerden und verhindert Schonhaltungen, die zu weiteren Muskelverspannungen führen.
Fördert die Durchblutung und lockert verspannte Muskulatur.
Diese präzisen, bildgesteuerten Verfahren gehören in unserer Praxis zu den effektivsten nichtoperativen Behandlungsformen:
Vorteile dieser Techniken:
Besonders wichtig bei Bandscheibenvorfällen:
Regelmäßige Therapie kann Rückfälle nachweislich reduzieren.
Eine Operation wird nur dann in Erwägung gezogen, wenn:
Falls ein Eingriff erforderlich ist, erfolgt dieser mikrochirurgisch, schonend und mit sehr kleinen Hautschnitten. Dabei wird der vorgefallene Bandscheibenanteil entfernt, um die Nervenwurzel zu entlasten.